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Tom

Publiziert von

  • Entwicklungsländer sind am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen.
  • Durch effiziente Öfen werden große Erfolge erzielt.
  • Durch dein Abo unterstützt du die Verbreitung des "Changu Changu Moto" in Malawi.

Der Klimawandel trifft Entwicklungsländer am stärksten

Laut Greenpeace sind schon heute mehr als 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Folgen des Klimawandels. Das sind mehr als die Hälfte der Flüchtlinge weltweit. In den ärmsten Ländern der Welt verschlechtern sich die Lebensbedingungen für die Menschen dramatisch. Warum die armen Länder so anfällig für die Folgen der globalen Erwärmung sind, erklärt sich grundlegend durch deren geographische Lage.

Die Bewirtschaftung des Landes wird durch Wetterextreme, wie Dürren oder übermäßige Regenperioden, extrem erschwert. Entwicklungsländer haben nicht nur mit den direkten Auswirkungen der globalen Erwärmung zu kämpfen, dort fehlen auch die finanziellen Mittel, um sich an die verändernden Klimabedingungen anzupassen. So entsteht ein Teufelskreis. Die Armut verhindert die Anpassung an den Klimawandel und der Klimawandel verschärft wiederum die Armut. Es sind dringend Maßnahmen zur Stabilisierung des weltweiten Klimas notwendig, um auch zukünftig den Großteil der Landflächen bewohnen zu können.

Durch die Verbreitung von effizienten Öfen wird die Verbrennung von Holz deutlich reduziert

Zusammen mit dem Projektpartner Riffle Africa könnt ihr helfen große Mengen an CO2 Emissionen zu verhindern und neben dem Klima auch den Menschen vor Ort helfen.

Etwa 95% der Familien in Malawi sind zum Kochen auf Holz angewiesen. Jedes Jahr werden Millionen von Bäumen gefällt, um sie für die Befeuerung von ineffizienten traditionellen Drei-Steine-Feuer zu verbrennen. Unser Projekt Changu Changu Moto (Übersetzt bedeutet dies “Schnell, schnell, Feuer”) führt dazu, dass jede Woche 80.000 Brennholzbündel weniger benötigt werden, was den Holzverbrauch der Haushalte um 67% reduziert.

Die Entstehungsgeschichte des Changu Changu Moto.

Der Changu Changu Moto ist ein nachhaltiger und lokal produzierter Brennstoff-effizienter Kochherd, der aus nur 26 Lehmziegeln und einer Lehm-Mörtelmischung besteht. Ripple Africa hat im Laufe der Jahre mit verschiedenen Arten von Brennstoff-effizienten Kochherden gearbeitet; der Changu Changu Moto hat das realistischste und am besten geeignete Design eines Brennstoff-effizienten Kochherdes für das ländliche Afrika.

Effiziente Öfen ermöglichen erhebliche CO2 Einsparungen

Weniger Brennholz = Weniger CO2 Emissionen = CO2 Kompensation

Jede Woche in welcher ein effizienter Ofen einen drei-Steine Ofen ersetzt werden große Mengen an Holz eingespart (2-3 große Brennholz-Bündel). Allein die verbrannte Holzmenge pro Ofen spart jährlich 3 Tonnen CO2 ein. Auch die umliegenden Wälder werden stabilisiert und tragen zu verbesserten klimatischen Bedingungen in den betroffenen Regionen bei.

Effiziente Öfen haben weitreichende Vorteile

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes Jahr über 1,5 Millionen Menschen an Rauch bedingten Krankheiten sterben, die durch Kochfeuer verursacht werden. Der Changu Changu Moto erzeugt weniger Rauch, wodurch das Einatmen verringert wird. In Malawi wird das Essen vorbereitet, während die Kinder in der Nähe spielen und so kommt es häufig vor, dass sich am Feuer verletzen. Sechzig Prozent der Haushalte, die von Riffle Africa befragt wurden, berichteten, dass ein Mitglied ihrer Familie bei einem traditionellen Drei-Steine-Kochfeuer schwere Verbrennungen erlitten habe.

Das Feuer des Changu Changu Moto ist eingedämmt, wodurch das Risiko von Verbrennungen beim Kochen stark reduziert wird. Zusätzlich werden wertvolle Ressourcen wie Arbeitskraft (beim Sammeln der Äste) und Finanzmittel (bis zu 67% der familiären Einkommen werden in urbanen Regionen für Brennholz ausgegeben) eingespart.


Unser aktuelles Projekt unterstützt nachhaltige Verbreitung des Chnagu Changu Moto

Die Abholzung der Wälder in Afrika stellt ein großes Problem dar. Der Einsatz von Brennstoff-effizienten Kochherden in Malawi wird dazu beitragen, Millionen von Bäumen zu retten und somit erhebliche Mengen CO2 einzusparen. Den Hausbesitzern wird beigebracht, ihre Öfen zu pflegen, zu reparieren und sogar zu ersetzen, so dass die Ergebnisse der Anfangsinvestition auch in den kommenden Jahren erhalten bleiben. Zusätzlich werden Dorfbewohner die Grundlagen der Aufforstung gelehrt, wodurch nachhaltig Bäume gepflanzt werden. 

Unsere Projekte suchen immer den Ursprung der Emissionen, um die Emissionen langfristig und nachhaltig auszugleichen.

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